Die Michelangelo Frage:Propshop druckt die Rothschild-Bronzen in 3D

voxeljet und propshop helfen einem Expertenteam, die möglicherweise letzten bekannten erhaltenen Bronzearbeiten von Michelangelo zu identifizieren.

Jeder hat schon einmal von Michelangelos David gehört und weiß, dass der Bildhauer, Maler und Architekt einige seiner größten Skulpturen in Marmor geschaffen hat, doch weniger bekannt ist, dass er auch viel mit anderen Materialien wie Bronze gearbeitet hat. Viele der so entstandenen Werke sind dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen, während erhaltene Stücke dem berühmten Künstler der Renaissance mangels Beweisen oft nicht zweifelsfrei zugeordnet werden können.

Letzteres war bis vor kurzem auch bei den Rothschild-Bronzen der Fall, einem wundervollen Paar in Privatbesitz befindlicher Skulpturen aus dem sechzehnten Jahrhundert, die zuletzt im Fitzwilliam-Museum der Cambridge University ausgestellt wurden. Die Skulpturen zweier nackter und betrunkener, auf Panthern reitender Figuren, die einmal der Familie Rothschild gehörten, wurden erstmals im Jahr 1878 als Werke Michelangelos ausgestellt. Diese Zuordnung war jedoch umstritten, und seither wurden die Bronzen bei verschiedenen Gelegenheiten versuchsweise einer ganzen Reihe von Renaissance-Bildhauern zugeschrieben, darunter Aspetti, Sansovini, Cellini und zuletzt Fiammingo.

Die auf industriellen 3D-Drucker VX1000 gedruckten 3D-Modelle von Propshop wurden wegen ihrer anatomischen und Oberflächen technischen Genauigkeit von Lacey und seinem Mitarbeiter Robert von Langh, dem Leiter der Abteilung für Konservierung und Restauration des Rijksmuseum, benötigt, die ihre Arbeiten Anfang dieses Monats beim Michelangelo Discovery Symposium in Cambridge präsentierten.

„Die Propshop-Modelle waren für unsere Erkenntnisse unverzichtbar“, sagt Lacey.

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