Ina ist in Augsburg geboren, aber in Indien aufgewachsen. Schon früh entwickelte sie eine Faszination für Technik, die sie auch heute noch begleitet. Ihr Vater studierte Maschinenbau an der Technischen Universität München, bevor er mit seiner Familie nach Indien zurückkehrte. Als Ina ein Kind war, nahm ihr Vater sie oft auf Firmen- und Werksbesichtigungen mit, wodurch das technische Interesse und die Leidenschaft seiner Tochter für Spitzentechnologien geweckt wurden.

Mit mutigen Schritten auf neuen Wegen

Nach ihrem Schulabschluss entschied sich Ina für ein Studium der Betriebswirtschaft in Pune, Indien. Dann zog sie zurück nach Europa, um ihren Master in Umwelt und Entwicklung zu machen. Genauer gesagt, zog sie nach Norwich im Westen Englands. Während ihres internationalen Studiums übersetzte sie viele technische Texte und Handbücher. Ihre ersten Berufserfahrungen sammelte sie in England und Deutschland in der Versicherungs- und Agenturbranche. Dass sie gleich mehrere Sprachen sprach, vor allem Englisch und Deutsch, war ihr in diesem Lebensabschnitt besonders hilfreich.

Auch bei ihrem nächsten großen Schritt konnte Ina ihre Multilingualität gut gebrauchen. Nach ihrer Zeit in Europa zog sie für einige Jahre zurück nach Indien und arbeitete als Deutschlehrerin, bevor sie einige Jahre später zu ihren Verwandten nach Augsburg zurückkehrte.

Im Jahr 2014 startete sie bei voxeljet im Systemvertrieb. In dieser Zeit begleitete sie den Vertrieb von 3D-Drucksystemen in asiatischen Märkten wie China oder Taiwan sowie das Vertriebsbüro in Deutschland.

„Besonders gefallen hat mir die Interaktion mit Kunden und unseren Vertriebspartnern weltweit. Der Kundenkontakt vor Ort oder auf Messen und die vielen unterschiedlichen Kulturen waren besonders interessant und spannend kennen zu lernen. Es war toll zu sehen, wie unsere 3D-Technologie dort aufgenommen und genutzt wurde. Der Markt war noch sehr jung und es gab viel Potenzial. Heute ist der Markt nicht mehr so jung, aber das Potenzial wächst weiter, angetrieben durch neue Anwendungen, Materialien und Technologien. Dieses fortschrittliche, technische Niveau der additiven Fertigung inspiriert mich noch heute.“

Mut sich intern weiterzuentwickeln

Während ihrer Zeit im Vertrieb hatte Ina bereits viel an technischen Unterlagen gearbeitet und wusste, welche Fragen bei der Bedienung der Maschinen häufig auftreten. Sie wollte sich wieder intensiver der technischen Dokumentation widmen.

Ein interner Wechsel ist nicht immer einfach. Es gehört immer etwas Mut dazu, sich in einer neuen Abteilung zu bewerben und die gewohnte Komfortzone zu verlassen – auch wenn es im gleichen Unternehmen ist. Man lernt neue Prozesse kennen und wird mit vielen neuen Themen und Herausforderungen konfrontiert.

2017 nutzte sie ihre Chance und verstärkte das Product Care Team. Dort ist sie für die Erstellung der technisch komplexen Bedienungsanleitungen für unsere 3D-Drucksysteme sowie für Übersetzungen interner Unternehmensdokumente zuständig. Das Aufgabenspektrum in der Produktpflege ist sehr vielfältig: „Neben dem eigentlichen Schreiben von technischen Anleitungen geht es auch um die grafische Bearbeitung, die Konzepterstellung bis hin zu diversen Übersetzungen sowie die Arbeit mit Redaktionssystemen“, beschreibt Ina.

In der jetzigen Position fühle ich mich wohl und es freut mich, dass ich die Chance genutzt habe, mich intern weiterzuentwickeln.

Ina ChandorkarProduct Care

Dabei arbeitet sie eng mit Kollegen aus anderen Abteilungen zusammen. Besonders schätzt sie die interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit und die Möglichkeit, weiterhin aktiv an der Weiterentwicklung des 3D-Drucks als Zukunftstechnologie mitzuarbeiten.

Sie fühlt sich in ihrer jetzigen Position wohl und freut sich, dass sie die Chance ergriffen hat, sich intern weiterzuentwickeln. Heute ist sie eine unserer Expertinnen für die technischen Übersetzungen unserer Maschinenbedienungshandbücher und -anleitungen.

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