3D-Druck – Wir sind bemüht, mit unserer Technologie einen nachhaltigen und ressourcenschonenden Beitrag zum Schutz der Umwelt zu leisten. Der 3D-Druck ist eines der vielen Werkzeuge, dass den Weg zu einer nachhaltigeren Industrie ebnen kann und dies auch schon heute in vielen Bereichen ermöglicht.

Nachhaltigkeit ist damit verbunden ein integraler Wert für die Menschen, die für die voxeljet Gruppe arbeiten. Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber der Umwelt, der Gesellschaft, den Kunden und den Aktionären bewusst und setzen uns bewusst dafür ein, dieses Ziel zu erreichen – nämlich nachhaltig und klimaschonend zu arbeiten.

Was wir tun und wie wir es tun - Binder Jetting: schnell, werkzeuglos & nachhaltig

Das voxeljet Team hat ein 3D-Druck Verfahren entwickelt und eingeführt, dass ein industrielles Umdenken fordert und auch fördert. Ein Werkzeug, das unseren Kundeninnen und Kunden hilft „out-of-the box“ und in Serie zu denken, Wertschöpfungsketten zu hinterfragen und ein neues Zeitalter der industriellen Fertigung mit intelligenteren und nachhaltigeren Produkten zu gestalten. Ob fein abgestimmte, optimierte Produkte mit erhöhter Lebensdauer, Leistungsfähigkeit, Bauteilkonsolidierung, Individualisierung u.v.m. – der 3D-Druck bietet ungemein vielseitige Möglichkeiten.

Unser Ziel ist es eine Technologie weiterzuentwickeln und zu etablieren, die in Ihrer Bedeutung, Größe und Einsatzmöglichkeiten gemeinsam mit kommenden Generationen wächst und reift. Solitär bietet die Technologie schon heute das Potenzial, nachhaltiges Produzieren zu fördern. Dafür spricht unsere 20-jährige Firmengeschichte und viele spannende und innovative Anwendungsfälle über verschiedene Industrien. Von der Automobilindustrie über die Luft & Raumfahrt bis hin zur Architektur. Aber vor allem die kommenden Generationen, die zusammen mit dieser Fertigungstechnologie aufwachsen, werden dazu in der Lage sein, das volle Potenzial des 3D-Drucks auszuschöpfen.

Ingo Ederer von voxeljet

Ingo Ederer, CEOvoxeljet AG

So wie unsere Anwenderinnen und Anwender begeistert und inspiriert auch uns diese Technologie Tag für Tag. Mit der Produktivität und Schnelligkeit des Binder Jettings – gepaart mit der Robustheit unserer Maschinen, ermöglichen wir unseren Kunden/-innen und Kunden auf industriellem Standard in die additive Produktion vorzustoßen. Dabei verwenden wir qualitativ hochwertige, robuste Komponenten und bieten den Anwendern laufend werterhaltende Maschinenupdates und -Refurbishments an. Die enge Zusammenarbeit mit Materialherstellern wie Evonik, Covestro u.a. hilft, die Wirtschaftlichkeit und Ressourcenschonung unserer Druckprozesse voll auszuschöpfen und eigene Prozesse auch weiter zu optimieren. Mit das wichtigste Thema ist dabei das Pulverrecycling im Rahmen von individualisierten Materialkreisläufen.

Vom Transportwesen, Energie- und Wasserversorgung über die Luft- & Raumfahrt bis hin zur Architektur und den Konsumgüterbereich – die additive Fertigung schafft nie dagewesene, kreative Freiräume für alle, die mit ihr arbeiten. Dank ihr lässt sich heute produzieren, was gestern noch undenkbar war:

  • Statt langer Lieferketten entstehen flexiblere Produktionen direkt vor Ort, was Transportwege verkürzt und Emissionen einspart.
  • physische Warenlager werden digital und dadurch Ersatzteile werkzeuglos on demand gefertigt.
  • Produktionsabfälle werden reduziert und hocheffektive und ressourcenschonende Leichtbauteile entstehen.

Jeder Mensch kann seinen Anteil zu einem ressourcenschonenden Leben und Handeln beitragen – gerade in hoch entwickelten Gesellschaften müssen die Menschen beginnen sich zu fragen, ob das eigene Handeln zur Verbesserung der eigenen Lebenssituation beiträgt oder ob es sich lediglich um gedankenloses konsumieren handelt - ob nun beim alltäglichen Erwerb und konsumieren von Lebensmitteln, beim täglichen Weg zur Arbeit oder auch beim Entsorgen von Gebrauchsgütern. Dem Beispiel der hochentwickelten Gesellschaften im Konsumieren und dem Verbrauch von Ressourcen werden die aufstrebenden Gesellschaften in Asien und Afrika folgen, im Positiven wie im Negativen - mit allen damit kurz- und langfristig verbundenen Konsequenzen. Meiner Meinung nach können neue Technologien und eigenes überlegtes Handeln und Konsumieren eines jeden einzelnen dazu beitragen, Ressourcen zu schonen und für mehr Nachhaltigkeit zu sorgen.

Rudolf Franz von voxeljet

Rudolf Franz, CFO & COOvoxeljet AG

Ressourcenschonende Produktion vor Ort

In einer einzigartigen Forschungskooperation entwickelt das voxeljet Team gemeinsam mit GE Renewable Energy und dem Fraunhofer IGCV Institut einen 3D-Drucker mit nie dagewesenen Maßstäben. Durch den Einsatz eines neuen, großvolumigen 3D-Druckers soll der CO2-Fußabdruck sowohl bei der Produktion als auch der späteren Anwendung der GE Haliade-X Offshore-Windturbine verringert werden. Der 3D-Druck bietet dabei die Flexibilität, große Turbinenkomponenten in der Nähe von Offshore-Windprojekten zu produzieren, was die Transportkosten senkt und die Umwelt schont. Durch die geometrische Freiheit, die die Technologie mitbringt, entstehen materialsparende Gussdesigns, die die Effizienz der Turbinen weiter steigern können. Wichtige Gusskomponenten müssen weniger aufwendig nachbearbeitet werden, was den maschinellen Bearbeitungsaufwand deutlich verringert. Darüber hinaus wird die Produktion der relevanten Anlagenkomponenten auf der Zeitachse um zwei Monate verkürzt.

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Diese noch nie dagewesene Produktionstechnologie wird die Produktionseffizienz entscheidend verbessern und eine lokale Fertigung in Hochkostenländern ermöglichen.

JPC, Senior Additive Design EngineerGE Renewable Energy

Digitale Lagerhaltung on demand

Ein Ersatzteillager im klassischen Verständnis dient in der Regel dazu, Vorlaufzeiten zu verkürzen und Ausfallzeiten zu minimieren. In Zentral- und Distributionslagern, werden diese Ersatzteile dann bei Bedarf an den jeweiligen Einsatzort verschickt. Nachteilig an dieser Bevorratung sind insbesondere die hohen Aufwandskosten für die Lagerhaltung, und Überproduktionen. Analog zur obigen Argumentation bietet sich auch hier der 3D-Druck als nützliches Werkzeug einige Einsparpotenziale. Denn statt physischer können digitale Warenlager aufgebaut werden. Sogenannte Digital Warehouses dienen als Archiv für digitale CAD Daten der jeweiligen Teile. Bei Bedarf können diese dann on demand 3D-gedruckt werden. Werkzeuglos, ganz ohne Umrüstzeiten und den Umweg über Werkzeugmaschinen. Schnell, flexibel und genau zur richtigen Zeit. So lassen sich Risiken von Lieferengpässen, Überbestände und Logistikemissionen reduzieren.

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Dank der additiven Fertigung müssen Werkzeuge für „End-of-Life“-Bauteile nicht mehr eingelagert und Ersatzteile vorproduziert werden, sondern können digital gespeichert und bei Bedarf abgerufen und gedruckt werden.

Christian Kleylein, Additive TechnologyBrose

Neue Geometrien in Leichtbauweise

Bislang mussten sich Konstrukteurinnen und Konstrukteure darum bemühen, beim Design von Komponenten und Produkten einen Kompromiss aus Bauteileffizienz und serieller Herstellbarkeit zu finden. Mit dem 3D-Druck lassen sich Bauteile herstellen, die ausschließlich hinsichtlich ihrer Funktionalität und ihres Gewichtes optimiert sind, denn die Herstellbarkeit ist gesichert. Druckbar ist fast alles, was konstruktiv denkbar ist. Je nach Anwendungszweck lassen sich intelligente, neuartige Produktfeatures mit disruptivem Potenzial umsetzen.

Durch topologische Optimierung entstehen bionische Bauteile, die ideal auf Materialverbrauch und Funktionalität abgestimmt sind. Gerade für Anwendungen, wo jedes Gramm reduziertes Material beispielsweise für längere Reichweiten, höhere Haltbarkeit oder eingesparte Treibstoffemissionen steht, ist die Gewichtsreduzierung und Teilekonsolidierung eines der obersten Ziele, das mittels 3D Druck angegangen wird. Einige Projekte, die wir in den verschiedensten Branchen begleiten durften, sprechen für diese Möglichkeiten, des 3D-Drucks:

Hochkomplexe, 3D gedruckte Betonschalung von voxeljet

Betonschalung aus dem 3D-Drucker

Mittels unserer additiven Fertigungsmethode konnten wir die komplexe Betonschalung für die Decke des DFAB House herstellen.

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Optimierung einer Fahrwerksschwinge durch 3D-Druck von voxeljet

Optimierung von Fahrwerksschwingen

Landmaschinenhersteller Amazone nutzt die additive Fertigung Technologie Binder Jetting für die Optimierung eines Prototyps.

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3D gedruckte Flugzeugtüre von voxeljet

Topologieoptimierung in der Luftfahrt

3D gedrucktes Kunststoffmodell für den Feinguss einer Flugzeugtüre um Einsparpotenziale in der Luftfahrt zu identifizieren.

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Nachhaltigkeitsbericht


Mit Innovationskraft und Tatendrang streben wir nach einer nachhaltigen Zukunft.

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Unternehmensgeschichte

1999 wurde die voxeljet AG von Dr. Ingo Ederer an der TU München gegründet. Erfahren Sie mehr über unsere Geschichte!

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